Jahreshauptversammlung der Domowina

Am Samstag habe ich auf Einladung der Domowina an der „20. głowna zgromaźina – hłowna zhromadźizna“, der Jahreshauptversammlung des Bundes Lausitzer Sorben e. V., teilgenommen.

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass das Engagement der letzten acht Jahre im Haushaltsausschuss und der vielen Projektförderungen, die in den Bereinigungssitzungen Thomas Jurk, Martin Gerster und ich gemeinsam für die Domowina haben durchsetzen können, so gewürdigt wurde.

In bleibender Erinnerung bei ihnen und mir ist insbesondere die grundhafte Finanzierung auf Basis der Vereinbarungen des Bundes mit den beiden Ländern Sachsen und Brandenburg.

Im Zeichen ihrer Anerkennung haben sie mir das Buch „Volkslieder der Sorben in der Ober- und Niederlausitz“ von Leopold Haupt und Jan Arnošt Smoler überreicht, wofür ich mich auf diesem Wege auch noch einmal herzlich bedanken möchte.

Sehr gefreut habe ich mich auch über die Wiederwahl von Dawid Statnik (Titelfoto, erster von rechts) als Vorsitzenden des sorbischen Dachverbandes, dazu herzlichen Glückwunsch.

(Fotos: Georg Helgest)

PM: Bund fördert „innerstädtisches Wohnzimmer“ an der Cottbuser Sonnenuhr

Lausitzer Haushaltspolitiker Ulrich Freese (SPD) über die heute beschlossen 108.000 € Fördermittel für ein Konzept zur Neuentwicklung des Platzes an der Cottbuser Sonnenuhr

Berlin/Cottbus. Heute hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Förderung des Projekts zur Konzeptionelle Neuentwicklung des „Platzes an der Sonnenuhr“ in der Cottbuser Innenstadt beschlossen. Das Vorhaben wird mit Bundesmitteln in Höhe von insgesamt 108.000 Euro gefördert.

Sonnenuhr in Cottbus – Source: Wikipedia – Author: svolks – This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

„Heute ist der Platz an der Cottbuser Sonnenuhr weitgehend versiegelt. Damit sich das ändert, fördert der Bund mit der heutigen Entscheidung im Haushaltsausschuss die Umgestaltung zurück zu einem „innerstädtischen Wohnzimmer“ aus dem Sonderprogramm zur Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel‘“, freut sich der Lausitzer Haushaltspolitiker Ulrich Freese über die Zuwendung für ein weiteres Projekt in seinem Wahlkreis.

Die Auswirkungen des Klimawandels werden immer deutlicher sichtbar, so auch rund um den in den letzten 70 Jahren kaum veränderten und rund 2.500 qm großen Platz an der Cottbuser Sonnenuhr. Das dortige Bild verödeter Grünflächen und eines geschwächten Baumbestandes nach mehreren Hitzeperioden offenbart gut sichtbar die Handlungsnotwendigkeit der Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel führt die Stadt in ihrem Antrag auf die Bundesförderung aus. Mit dem geförderten Projekt soll unter Einbeziehung von Studenten und Fachplanern sowie der Öffentlichkeit die konzeptionelle und zeitgemäße Neuentwicklung des Platzes an der Sonnenuhr erfolgen. Das alles vor dem Hintergrund des Klimawandels, der Mobilitätswende, des demografischen Wan- dels und der Corona- Pandemie.

„Am Ende wird eine Entwurfsplanung für die Neugestaltung des Platzes stehen, welche den zukünftigen ökologischen und gesellschaftlichen Anforderungen an den urbanen Raum gerecht wird – natürlich verbunden mit konkreten Maßnahmen für den Klimaschutz. Deshalb freue ich mich, dass dieses Projekt gefördert wird.“, so der SPD-Abgebordnete Ulrich Freese.

Spätestens 2023 soll das Projekt inklusive bürgerschaftlichem Dialog abgeschlossen sein und eine Entwurfsplanung für die zukünftige Gestaltung stehen.

PM: Weitere Millionen-Bundesförderung für Forst

Lausitzer Haushaltspolitiker Ulrich Freese (SPD) über die heute beschlossen 1,2 Mio € Fördermittel für einen Ersatzneubau der Wehranlage im Ostdeutschen Rosengarten Forst

Berlin/Forst. Soeben hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eine weiteres Mal Förderung für ein wichtiges Sanierungs-Projekt in der Stadt Forst beschlossen. Der Ersatzneubau der 1968 errichteten, und inzwischen stark baufälligen, Wehranlage im Wehrgraben II im mehr als 100 Jahre alten Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz) wird mit Bundesmitteln in Höhe von insgesamt 1.207.800 Euro bis 2024 gefördert.

„Dank dieser Millionenförderung aus dem ‚Sonderprogramm zur Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel‘ (Gesamt-Etat: 100 Millionen Euro) ist der Erhalt des Rosengartens als Begegnungs- und Erholungsort sowie der seines einzigartigen vegetativen Raumes gesichert“, so der heimische Bundestagsabgeordnete Ulrich Freese (SPD) zufrieden nach der heutigen Entscheidung.

Mit der Investition in den Neubau der Wehranlage wird auch der Hochwasserschutz für weite Teile der denkmalgeschützten Anlage gesichert.

„Dieses vom Bund geförderte Projekt hat auch eine hohe Wirksamkeit für den Klimaschutz. Es trägt mit dem nun weiter geschützten Alteichenbestand und dem Erhalt und Ausbau der Grünfläche als CO2-Speicher und zur CO2-Umwandlung bei und verbessert somit die Klimabilanz der Stadt Forst“, erklärt Freese. Zusätzlich werden hierdurch Anpassungen an die klimatischen Veränderungen eines denkmalgeschützten Parks ermöglicht, die die Forst alleine hätte aus der Stadtkasse auf absehbare Zeit nicht hätte finanzieren können.

Noch in diesem Jahr soll das Projekt mit der Ausschreibung der Ausführungsplanung beginnen, Baustart wird vorraussichtlich dann im dritten Quartal des kommenden Jahres sein. Bis Ende 2024 soll dann die neue Wehranlage fertig sein, die baulich auch den Bereich Wehrinsel für die kulturelle Nutzung durch neue Wegeführungen und mehr Platz besser nutzbar machen wird.

In den zurückliegenden Jahren konnten Fördermittel für Sanierungsprojekte wie das der Radrennbahn, des Textilmuseums oder der Forster Schwimmhalle gesichert werden. Vor wenigen Wochen kamen Millionen vom Bund für die Modernisierung der Kreismusikschule und für den Ausbau des Sportplatzes in Keune. Allesamt wichtige Projekte in der Rosenstadt, die Ulrich Freese als Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages gern vorangetrieben hat.

„Mir war es besonders wichtig, nachdem der Branitzer Park und die dortige Baumuniversität und das Schloss über dieses speziell auf Schlösser und Parkanlagen zugeschnittene Programm Mittel erhalten haben, auch der Rosengarten mit bedacht wird“, erklärt der Haushaltspolitiker Freese sein Engagement für den heimischen Wahlkreis und die erneuten Fördermittel.

PM: Rund 180.000 Euro Fördermittel für den Denkmalschutz in der Region
Foto: Von Trio3D – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=76719354

Lausitzer Haushaltspolitiker Ulrich Freese (SPD) informiert über Bundesmittel aus dem Denkmalschutz Sonderprogramm X für Projekte in Cottbus-Madlow und Casel (Drebkau)

Berlin. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat soeben die Förderung von zwei Projekten in der Region aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm X beschlossen. Gefördert wird mit 130.000 Euro der Erhalt des Getreidesilos der Großen Mühle im Cottbuser Ortsteil Madlow. 49.500 Euro stellt der Bund für den Erhalt des Denkmals Alte Schule in Casel (Drebkau) zur Verfügung.

Dazu der Lausitzer Bundestagsabgeordnete Ulrich Freese (SPD), Mitglied des Haushaltsausschusses: Ich freue mich sehr darüber, dass durch die Bundesförderung erneut zwei erhaltenswürdige Projekte in meinem Wahlkreis gefördert werden. Der Bund deckt mit seiner heutigen Mittelzusage bis zu 50 Prozent der Projektkosten. Die Alte Schule in Casel steht als eines von zwei Baudenkmälern des Ortes auf der Denkmalliste des Landes Brandenburg und wurde im Jahr 1908 errichtet.

Im Jahr 1995 wurde nach 500 Jahre der Mühlenbetrieb der großen Mühle in Madlow eingestellt, seit 1998 befindet sich das historische Gebäude der Mühle in Privatbesitz und wurde bis 2003 renoviert und dient seitdem als Geschäftssitz eines Cottbuser Unternehmens. Durch die Fördergelder ist der Erhalt des 35 Meter hohen Getreidesilos gesichert, welches im Jahre 1937 erbaut wurde. Auch das Großsilo steht gemeinsam mit den anderen Objekten auf dem Gelände der Alten Mühle am Madlower Mühlgraben auf der Denkmalliste des Landes Brandenburg.

Hintergrund: Im Haushaltsplan 2021 sind zusätzliche Mittel in Höhe von 70 Millionen Euro für das Denkmalschutz-Sonderprogramm vorgesehen worden und bilden einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft. Diese zusätzlichen Bundesmittel, die durch Kofinanzierung in mindestens gleicher Höhe von Ländern, Kommunen, Eigentümern und engagierten Projektträgern ergänzt werden, kommen vor allem kleinen und mittelständischen Bau- und Handwerksbetrieben der Region zugute.

Internationale Spitzenforschung startet in Cottbus
Gemeinsam mit Ministerpräsident Dietmar Woidke, Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und Forschungs- und Wissenschaftsministerin Manja Schüle habe ich heute an der virtuellen Eröffnung des Standortes Cottbus des Instituts für CO2-arme Industrieprozesse des Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) teilgenommen.
 
Im Haushaltsausschuss und den Beratungen für den Bundeshaushalt 2019 wurden maßgeblich von meinem Freund Thomas Jurk und durch meine Unterstützung zusätzliche Mittel in Höhe von 57,4 Mio. Euro für das Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bereitgestellt, um den Betrieb an den Standorten Cottbus und Zittau durch den Bund abzusichern.
 
Ein wichtiges Projekt das dabei helfen soll in der Stahl-, Chemie- und Baustoffindustrie sowie der Energiewirtschaft CO2-arme Produktionsprozesse zu ermöglichen.
 
Für mich bedeutet dies eine riesige Chance den universitären wissenschaftlichen Standort Lausitz mit der BTU Cottbus-Senftenberg und der Hochschule in Zittau national und international zu etablieren. Und es ist auch eine Chance, dass junge Menschen aus der Lausitz gut ausgebildet eine Perspektive in wissenschaftlichen Forschungsprojekten Zuhause finden.
 
Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass Ergebnisse neue dauerhafte und zukunftsfähige Arbeitsplätze, beispielsweise im Maschinenbau (Pumpen in der Wasserstofftechnologie) geschaffen werden können.
 
Erfreut war ich, dass in der nachfolgenden Präsentation von Projekten heute zwei junge Frauen aus der Lausitz diese präsentierten. Genau so muss es weitergehen!
 
Mehr zum neuen Institut auch hier: www.dlr.de
(Foto-Quelle: DLR)
PM: 1,8 Millionen Euro Bundesmittel für Musik, Kunst und Sport in Forst
Lausitzer Haushaltspolitiker Ulrich Freese (SPD) über heute beschlossene Fördermittel zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ Berlin/Forst. Soeben wurde im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eine zweifache Förderung und somit 1,8 Millionen Euro für Projekte in der Stadt Forst beschlossen. Die Sanierung des historischen Gebäudes der Musik- und Kunstschule des Landkreises wird mit Bundesmitteln in Höhe von 1.260.000 Euro gefördert. 543.000 Euro stehen außerdem für die Sanierung der Sportanlage des Forster SV Schwarz-Weiß Keune bereit. „Dank dieser Millionenförderung können bei der Kreismusikschule Johann Theodor Römhild in der Rosenstadt die längst überfälligen Sanierungsarbeiten endlich begonnen werden.“, erklärte der Bundestagsabgeordnete Ulrich Freese sichtlich erfreut. „Dass hier eine bauliche und energetische Modernisierung dringend notwendig war, erkannte im Herbst bereits der Kreistag Spree-Neiße, der damals einen entsprechenden Sanierungsbeschluss auf den Weg gebracht hat. Da der Landkreis bei der Fördermittelbeantragung eine Haushaltsnotlage darlegen konnte, fällt die Förderung in diesem Fall mit 90 statt 45 Prozent Bundesmitteln entsprechend hoch aus. Insgesamt werden für die geplanten Arbeiten 1,4 Millionen Euro veranschlagt.“, so der SPD-Haushaltspolitiker Freese und fügt an: „Dieses Gebäude kenne ich als Sozialdemokrat aus vielfältigen Veranstaltungen, die wir dort auch als SPD-Unterbezirk oder Kreistagsfraktion in den 90er und 20er Jahren durchgeführt haben. Nach den durchgeführten Arbeiten kann die Kreismusikschule also auch wieder ein Anlaufpunkt für kulturelle Veranstaltungen in der Rosenstadt werden, deshalb habe ich mich dafür bei meinen Haushaltskollegen eingesetzt.“. Auch die Sanierung der Sportanlage des 1893 gegründeten Traditionsvereins Forster SV Schwarz-Weiß Keune mit Funktionstrakt und Kabinen sowie Beleuchtung, Bewässerung und Einfriedung des Areals wird vom Bund zu 90% aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ finanziert. Die Sanierungskosten werden hier insgesamt 602.300 Euro betragen.
„Vor eineinhalb Jahren ist man von den Verantwortlichen mit dem Projekt und den erforderlichen Mitteln auf mich zugekommen. Ich war von Anfang an überzeugt ihnen zu helfen, weil sich in der letzten Zeit der Kinder- und Jugendfußball mit vielen neuen Mannschaften nach Keune konzentriert, somit passt dieses unterstützenswerte Projekt perfekt in das Förderprogramm für Sport, Jugend und Kultur.“, so Ulrich Freese. „Deshalb freue ich mich nach der heutigen Entscheidung im Haushaltsausschuss sehr, dass es gelungen ist die Fertigstellung damit zu garantieren. Somit können die vielen Kinder und Jugendlichen, wenn bald wieder sportliche Aktivitäten nach Überwindung der Coronapandemie möglich sind, in Keune dem Fußballsport wieder frönen.“, so Freese zuver{„type“:“block“,“srcClientIds“:[„71c3dbef-1d54-4933-918e-12442295dbe2″],“srcRootClientId“:““}sichtlich. „Beide heute mit Förderzusagen versehenen Projekte sind ein wichtiger Beitrag dafür, dass die Attraktivität der Stadt Forst wesentlich erhöht wird und es sich weiter lohnt hier zu leben und zu arbeiten.“, so abschließend Ulrich Freese, Mitglied im Haushaltssauschuss des Bundestages. Ebenfalls hat der Haushaltsausschuss heute Bundesmittel über 2,8 Millionen Euro zur Sanierung des Erlebnishallenbades in Senftenberg beschlossen. Somit werden aus diesem Förderprogramm insgesamt rund 4,6 Millionen Euro vom Bund in die Lausitz nach Südbrandenburg fließen. Das Bundesprogramm unterstützt bundesweit Städte und Gemeinden beim Erhalt ihrer sozialen Infrastruktur. Es trägt dazu bei, dem hohen Sanierungsstau in den kommunalen Einrichtungen zu begegnen und dient so dem sozialen Miteinander und Klimaschutz zugleich.
2,87 Millionen Euro Bundesmittel für die Erlebnisbad-Sanierung

Lausitzer Haushaltspolitiker Ulrich Freese (SPD) über heute beschlossene Fördermittel des Bundes für das 6,4 Millionen Euro teure Sanierungsprojekt

Berlin/Senftenberg. Die Sanierung des Erlebnisbades in Senftenberg wird mit Bundesmitteln in Höhe von 2.873.949 Euro gefördert. Dies hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am heutigen Mittwoch beschlossen.

Die Stadt Senftenberg ist ihrem Ziel, ein zeitgemäßes und ansprechendes Schwimmbad mit hoher Aufenthaltsqualität, das zum Schwimmen und Verweilen einlädt und sehr viel mehr Behaglichkeit ausstrahlen wird, einem wichtigen Schritt nähergekommen. Die erforderliche Grundsanierung des Bades, Gebäudeelemente auf den neusten energetischen Stand bringen und das Farbkonzept deutlich moderner interpretieren sind nun die Aufgaben.

Foto: Susie Knoll/ Benno Kraehahn

Dazu der Lausitzer Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Haushaltsausschusses, Ulrich Freese (SPD): „Das Bad verfügt derzeit über eine umfangreiche Mängelliste im technischen und baulichen Bereich. Darauf machte mich vor einiger Zeit der Landtagsabgeordnete Wolfgang Roick (SPD) aufmerksam und bat mich um Unterstützung. Mit der heute bewilligten finanziellen Förderung des Bundes kann das von der Stadt Senftenberg seit langem geplante Sanierungsvorhaben in einer Gesamtsumme von rund 6,4 Millionen Euro endlich realisiert werden. Das freut mich sehr, ganz besonders aber die vielen Bürgerinnen und Bürger, die das Bad mit aktuell drei Hallen- und zwei Außenbecken regelmäßig besuchen. Bis zu eineinhalb Jahren werden diese dann auf das während den Baumaßnahmen geschlossene Erlebnisbad verzichten müssen, können sich danach aber auf ein in allen Bereichen – vor und hinter den Kulissen – modernisiertes Bad mit einem Neubauteil und neugestalteten Außenanlagen freuen.“

Ebenfalls hat der Haushaltsausschuss heute Bundesmittel über 1,8 Millionen Euro für Sanierungsprojekte in Forst/Lausitz, unter anderem der Kreismusikschule, beschlossen. Somit werden aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in  den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ insgesamt rund 4,6 Millionen Euro vom Bund in die Lausitz nach Südbrandenburg fließen. Das Bundesprogramm unterstützt bundesweit Städte und Gemeinden beim Erhalt ihrer sozialen Infrastruktur. Es trägt dazu bei, dem hohen Sanierungsstau in den kommunalen Einrichtungen zu begegnen und dient so dem sozialen Miteinander und Klimaschutz zugleich.

175 Jahre Branitzer Parklandschaft – Start ins Jubiläumsjahr
 
Heute fand im Schloss und Park Branitz die Festveranstaltung „175 Jahre Branitzer Parklandschaft“ statt.
 
Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, eröffneten mit ihrem Besuch symbolisch das Pückler-Jubiläumsjahr und trugen sich ins Goldene Buch der Stadt Cottbus ein.
 
 
Vor genau 175 Jahren – im Mai 1846 – begann Fürst Pückler in der baumlosen und sandigen Umgebung um Cottbus sein Gartenparadies Branitz zu gestalten. Heute sind Schloss und Park ein wichtiger Baustein um die Lausitz touristisch zukunftsorientiert auszurichten. Neben dem Spreewald, dem entstehenden Cottbuser Ostsee und der Lausitzer Seenplatte sowie dem Findlingspark Nochten bieten wir mit Schloss und Park Branitz einen Anlaufpunkt Touristen aus ganz Europa dauerhaft in der Region als Gäste begrüßen zu können.
 
Ich bin froh, dass ich in den vergangenen Jahren mit meiner politischen Arbeit im Haushaltsausschuss des Bundestages zum Erhalt und der Unterstützung von Projekten wie der Baumuniversität von Park und Schloss einen Beitrag leisten konnte.
 
 
Der Märkische Bote berichtet in seiner Ausgabe vom 1. Mai 2021:
Quelle: Märkischer Bote vom 1. Mai 2021
Bun venit în echipă, Vlad!

Seit einer Woche macht Rares Vlad Neagu ein IPS bei mir. IPS – das steht für „Internationales Parlaments-Stipendium“. Jedes Jahr können sich junge Menschen aus der ganzen Welt auf das fünfmonatige Stipendium bewerben und ganz nah an der Politik die Abläufe im Deutschen Bundestag kennenlernen. Schon im letzten Jahr hatte Vlad einen IPS-Platz, damals wurde das Programm aufgrund der Pandemie aber komplett abgesagt. Dass es dieses Jahr direkt noch einmal für ihn klappt, freut ihn sehr.

Normalerweise finden drei Monate des Stipendiums als Praxiserfahrung im Bundestag statt, davon eine Woche in den Wahlkreisbüros. Ob Vlad dieses Jahr meinen Wahlkreis Cottbus-Spree-Neiße kennenlernen kann, ist noch offen. Bisher konnten wir uns immerhin schon persönlich kennenlernen, bei einem Treffen in meinem berliner Büro. Dort ist uns direkt unsere gemeinsame Verbindung zu Siebenbürgen (Transsylvanien) aufgefallen. Denn nach Städten in der Nähe von Vlads Heimatsort Cluj waren in meiner Heimatstadt Straßen benannt.

Vlad hat in Rumänien seinen Bachelor in Internationalen Beziehungen gemacht. 2020 hat er seinen Master in Europawissenschaften an der Freien Universität Berlin beendet. Den Kontakt zu Rumänien hat er, auch beruflich, durch sein Praktikum in der rumänischen Botschaft immer gehalten. Vlad hat sich immer mit ziviler Gesellschaft beschäftigt und bei der letzten Parlaments- und Präsidentschaftswahl in Rumänien, aber auch im Rahmen der Europawahlen 2019 als freiwilliger Wahlhelfer mitgeholfen. Mit seinem Stipendium im Bundestag möchte Vlad seine politischen Kenntnisse und Erfahrungen erweitern und mehr über die politische Welt in Deutschland lernen.

Zu seiner ersten Woche als IPSler sagt Vlad „Von der ersten Woche im Büro war ich positiv überrascht, weil trotz der Pandemie alles gut läuft. Ich fühle mich jetzt schon als Teil des Teams und freue mich auf die nächsten Monate.“

Ich freue mich, so einen motivierten Mitarbeiter in meinem Team begrüßen zu können. Ich bin mir sicher, durch diesen Austausch können wir alle viel lernen.

Bun venit în echipă, Vlad – Willkommen im Team, Vlad!

PM: Kritik am Strategieentwurf des BMEL zur EU-Förderung

Die im aktuellen Zeitungsartikel “Agrarpolitik: Brandenburger Landwirten drohen massive Einschnitte bei EU-Geldern | Lausitzer Rundschau (lr-online.de)” vom Landes- und Kreisbauernverband geäußerte Kritik am Strategieentwurf des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur Mittelverteilung in der neuen Förderperiode der europäischen gemeinsamen Agrarpolitik teile ich.

Schon in den Beratungen zum Haushalt des Jahres 2018 habe ich als zuständiger SPD-Berichterstatter für den Ernährungs- und Landwirtschaftshaushalt die angedachte EU-Mittelvergabe kritisiert: “Zu der Diskussion darüber, wie wir zukünftig die Europäische Gemeinsame Agrarpolitik finanziell ausgestalten und die Mittel verteilen wollen, kann ich nur sagen: Hektar ist gleich Hektar. Ansonsten wird das in Ostdeutschland den Familien und ihren Angehörigen, die in der Landwirtschaft unternehmerisch tätig sind, nicht gerecht.”. 

Empfänger der Fördergelder aus der EU sind bei uns hier in Ostdeutschland eben nicht nur kleine und mittlere Betriebe, die familiengeführt sind, es sind auch Genossenschaften, GmbHs oder AGs als Nachfolge von LPGs, die von Familien geführt werden und in denen diese auch selbst mitarbeiten. 

Deshalb ist der Vorschlag von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zur Verteilung der Mittel nicht zu akzeptieren. Viele landwirtschaftliche Genossenschaften und andere Unternehmensformen – nicht nur – in Brandenburg würden zukünftig finanziell benachteiligt und damit die existentiellen Sorgen verstärkt. “Ich gehe davon aus, dass die ostdeutschen Agrarminister in den Gesprächen gegenüber der Bundesministerin hart bleiben und sich für meine geprägte Formel “Hektar ist gleich Hektar” stark machen.”